Geldautomat sollte herausgerissen werden: Polizei findet Spanngurte und Eisenkette

(Unterseen BE). In der Nacht auf Sonntag hat eine unbekannte Täterschaft in Unterseen versucht, einen Geldautomaten aus der Verankerung zu reissen.

Der Versuch misslang. Umgehend wurden Fahndungsmassnahmen eingeleitet. Die Täterschaft ist weiterhin flüchtig. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.

Polizei.news | Schweiz | Täglich aktuell

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Tatort: Bahnhofstrasse 24 in Unterseen.
  • Tatzeit: Sonntag, 1. November 2026, zwischen 1.00 und 8.00 Uhr.
  • Entdeckung: Polizeipatrouille stellte den Schaden kurz vor 10.30 Uhr fest.
  • Angriffsziel: Freistehender Geldautomat.
  • Mutmassliches Vorgehen: Versuch, den Geldautomaten mit Spanngurten und einem Fahrzeug aus der Verankerung zu reissen.
  • Ergebnis: Der Versuch scheiterte.
  • Sichergestellt: Beschädigte Spanngurte und eine Eisenkette.
  • Sachschaden: Geldautomat beschädigt.
  • Beute: Nach aktuellem Kenntnisstand kein Geld entwendet.
  • Täterschaft: Weiterhin flüchtig.
  • Ermittlungen: Kantonspolizei Bern unter Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Oberland.
  • Zeugenhinweise: +41 33 225 31 31.

Polizei entdeckt beschädigten Geldautomaten

Am Sonntag, 1. November 2026, kurz vor 10.30 Uhr, stellten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern im Rahmen ihres Patrouillendienstes fest, dass ein Geldautomat an der Bahnhofstrasse auf Höhe der Hausnummer 24 in Unterseen beschädigt worden war. Umgehend wurden umfassende Fahndungsmassnahmen und Ermittlungen eingeleitet.

Unbekannte versuchen, Bancomaten aus Verankerung zu reissen

Nach aktuellen Erkenntnissen machte sich eine unbekannte Täterschaft am Sonntag zwischen 1.00 Uhr und 8.00 Uhr am freistehenden Geldautomaten zu schaffen. Dabei versuchte sie mutmasslich mittels Spanngurten und eines Fahrzeugs, den Geldautomaten aus der Verankerung zu reissen. Der Versuch misslang.

Beschädigte Spanngurte und Eisenkette sichergestellt

In unmittelbarer Nähe konnten beschädigte Spanngurte sowie eine Eisenkette sichergestellt werden. Es wird davon ausgegangen, dass die Täterschaft mit einem Fahrzeug in unbekannte Richtung flüchtete. Am Geldautomaten entstand Sachschaden. Gemäss aktuellem Kenntnisstand wurde kein Geld entwendet.

Kantonspolizei Bern ermittelt – Zeugen gesucht

Im Einsatz standen verschiedene Dienste der Kantonspolizei Bern. Sie hat unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Oberland Ermittlungen aufgenommen.


Zeugenaufruf

In diesem Zusammenhang werden Zeuginnen und Zeugen gesucht. Personen, die verdächtige Beobachtungen – unter Umständen auch während der vergangenen Tage – gemacht haben oder Angaben zur Täterschaft machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +41 33 225 31 31 zu melden.


 

Quelle: Kantonspolizei Bern / Regionale Staatsanwaltschaft Oberland
Bildquelle: Symbolbild © Johnny Dream/Shutterstock.com


Polizei.news informiert | Sicherheit beim Geldbezug

Sicher Geld am Bancomaten beziehen: Fünf praktische Tipps für den Alltag

Bargeld lässt sich an Geldautomaten rund um die Uhr beziehen. Moderne Bancomaten verfügen über verschiedene Sicherheitsfunktionen. Wer einige grundlegende Vorsichtsmassnahmen kennt, kann zusätzlich dazu beitragen, seine Bankkarte, die persönliche Identifikationsnummer (PIN) und das bezogene Bargeld zu schützen.

1. PIN-Eingabe mit der freien Hand abdecken

Die persönliche Identifikationsnummer ist ein wichtiger Bestandteil des Kartenschutzes. Decken Sie das Tastenfeld während der Eingabe mit der freien Hand ab.

Achten Sie darauf, dass niemand Ihre Eingabe beobachten kann. Bewahren Sie die PIN niemals gemeinsam mit der Bankkarte auf und geben Sie sie nicht an andere Personen weiter.

2. Auf ungewöhnliche Veränderungen am Automaten achten

Manipulierte Karteneinschübe oder aufgesetzte Tastaturen können dazu dienen, Kartendaten auszulesen. Solche Veränderungen sind nicht immer leicht zu erkennen.

Wirkt ein Geldautomat beschädigt oder ungewöhnlich verändert, verzichten Sie auf die Benutzung. Informieren Sie die Betreiberbank und berühren Sie verdächtige Anbauteile möglichst nicht.

3. Bargeld nach dem Bezug direkt verstauen

Prüfen Sie, ob Sie Karte und Bargeld vollständig entnommen haben. Verstauen Sie das Geld anschliessend möglichst unauffällig, bevor Sie den Automaten verlassen.

Bei grösseren Bargeldbezügen kann es sinnvoll sein, eine gut einsehbare Bankfiliale oder einen Automaten innerhalb eines Gebäudes zu wählen. Beachten Sie bei der Auswahl des Standorts auch die Beleuchtung und die Umgebung.

4. Bei Problemen die Bank kontaktieren

Wird eine Bankkarte vom Automaten einbehalten oder erfolgt eine Auszahlung nicht wie erwartet, kontaktieren Sie die Bank über eine vertrauenswürdige Telefonnummer.

Lassen Sie sich nicht von unbekannten Personen dazu drängen, die PIN erneut einzugeben oder ihnen Ihre Karte auszuhändigen. Die zuständige Bank kann Auskunft über das weitere Vorgehen geben.

5. Kartenumsätze regelmässig kontrollieren

Viele Banken bieten Benachrichtigungen für Kartenbewegungen oder Bargeldbezüge an. Solche Funktionen können helfen, ungewöhnliche Transaktionen rasch zu bemerken.

Überprüfen Sie Ihre Konto- und Kartenumsätze regelmässig. Entdecken Sie eine unbekannte Belastung, melden Sie diese unverzüglich der Bank und lassen Sie die Karte bei Bedarf sperren.

Gut zu wissen: Für Bankkarten lassen sich häufig individuelle Bezugs- und Zahlungslimiten festlegen. Die verfügbaren Einstellungen unterscheiden sich je nach Bank und Kartenprodukt.

Praktischer Tipp: Speichern Sie die offizielle Sperrnummer Ihrer Bank im Smartphone. Bei Verlust oder Diebstahl der Karte können Sie so rasch reagieren, ohne erst nach den Kontaktdaten suchen zu müssen.

Weitere Informationen: Allgemeine Hinweise zu Betrugsprävention und Eigentumsschutz finden Sie bei Polizeinews Prävention.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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