Zug kollidiert mit Auto auf Bahnübergang

(Signau BE). Am Donnerstagabend ist es in Signau zu einer Kollision zwischen einem Zug und einem Auto gekommen.

Die Reisenden des Zuges mussten evakuiert werden.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeit: Donnerstag, 8. Oktober 2026, kurz vor 20.00 Uhr
  • Ort: Bahnübergang auf Höhe Moos in Signau
  • Unfall: Auto blieb im Schotterbett der Gleisanlage stecken
  • Kollision: Zug erfasste das Fahrzeug trotz eingeleiteter Bremsung
  • Autolenker: Konnte das Fahrzeug rechtzeitig verlassen
  • Zugreisende: Evakuiert und mit Ersatzbussen weiterbefördert
  • Bahnverkehr: Rund zweieinhalb Stunden unterbrochen
  • Folge: Erheblicher Sachschaden

Der Bahnverkehr war während rund zweieinhalb Stunden unterbrochen. Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gang.

Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, kurz vor 20.00 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass es auf Höhe Moos in Signau zu einer Kollision zwischen einem Zug und einem Auto gekommen sei.

Gemäss ersten Erkenntnissen beabsichtigte ein Autolenker auf Höhe Moos 173b einen Bahnübergang zu überqueren, als er aus noch zu klärenden Gründen mit seinem Fahrzeug im Schotterbett der Gleisanlage stecken blieb. In der Folge kam es zu einer Kollision mit einem Zug, der von Bowil in Richtung Langnau unterwegs war. Trotz einer eingeleiteten Bremsung konnte der Lokführer die Kollision nicht mehr verhindern.

Der Autolenker konnte sein Fahrzeug rechtzeitig verlassen und sich in Sicherheit bringen.

Beim Unfall wurde niemand verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Die Reisenden des Zuges wurden evakuiert und konnten ihre Reise mit Ersatzbussen fortsetzen. Der Bahnverkehr zwischen Konolfingen und Langnau war während rund zweieinhalb Stunden unterbrochen. Während dieser Zeit verkehrten Bahnersatzbusse.

Im Einsatz standen nebst verschiedenen Diensten der Kantonspolizei Bern die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern, die Feuerwehr Region Langnau, ein vorsorglich aufgebotenes Ambulanzteam, Mitarbeitende der SBB und der BLS sowie ein Abschleppdienst.

Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen


Polizei.news informiert

🚆 Bahnübergang: Im Zweifel nie auf die Gleise fahren

Die SBB empfiehlt, einen Bahnübergang nur dann zu befahren, wenn auf der anderen Seite genügend Platz vorhanden ist, um ihn vollständig zu verlassen. Bei stockendem Verkehr bleibt man vor den Gleisen stehen.

Schliessen sich die Schranken bereits oder blinken rote Warnlichter, gilt Halt. Wer dennoch zwischen den Schranken eingeschlossen wird, soll weiterfahren und die Schranke durchbrechen. Diese verfügt dafür über eine Sollbruchstelle.

Entscheidend ist, den Gefahrenbereich so schnell wie möglich zu verlassen. Züge haben einen sehr langen Bremsweg: Ein Zug mit 140 km/h kann laut SBB bis zu einen Kilometer benötigen, um zum Stillstand zu kommen.


 

Quelle: Kantonspolizei Bern / Polizei.news
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Bern

Publireportagen

Empfehlungen

Dubach Barvermietung – OpenairBar.ch