In der Silvesternacht sind aus dem Kantonsgebiet rund 30 Meldungen im Zusammenhang mit Feuerwerk eingegangen. Zudem wurden über 20 Meldungen wegen Streitereien und ebenso viele wegen Ruhestörung verzeichnet.
In einzelnen Fällen wurden Personen verletzt. Ermittlungen dazu sind im Gange.
Eine Frau, die am Samstag bei einem Brand eines Bauernhauses in Wasen im Emmental schwer verletzt worden war, ist verstorben. Sie war in kritischem Zustand ins Spital gebracht worden.
Die Ermittlungen zum Brand dauern an.
Am Samstagabend ist in Niederscherli ein Weihnachtsbaum in einer Wohnung in Brand geraten. Drei Personen wurden verletzt, zwei davon schwer.
Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar.
Am Freitagabend kam es in Bern zu einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Tankstelle. Zwei Täter flüchteten mit der Beute, ein mutmasslicher Täter konnte nach Fahndungsmassnahmen angehalten werden.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
In einem Bauernhaus in Wasen im Emmental ist am Samstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Fünf Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Sie befindet sich in kritischem Zustand. Das Bauernhaus brannte vollständig ab.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Donnerstagvormittag hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in ein Reiheneinfamilienhaus in Biel begangen. Sie flüchtete mit Beute in unbekannte Richtung.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Zwei Frauen und ein Hund waren im Mai 2017 im Hafen von Neuenstadt nach einem schweren Unfall verstorben. Nach Abschluss der Ermittlungen wurde gegen acht Beschuldigte Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben.
Drei von ihnen wurden zudem wegen Gefährdung durch Verletzung der Baukunde angeklagt.
Mitte Dezember ist in einer Wohnung in Kehrsatz eine Frau leblos aufgefunden worden. Gemäss den bisher getätigten Abklärungen muss davon ausgegangen werden, dass die Frau Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist.
Der Ehemann der Verstorbenen wurde angehalten und befindet sich in Untersuchungshaft.
Am späten Dienstagabend ist auf der Autobahn A1 beim Neufeld ein Auto mit massiv überhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden. Der Lenker konnte am Mittwochmorgen angehalten werden.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Dienstagnachmittag ist in Latterbach ein Auto in eine Felswand geprallt. Ein Autolenker sowie zwei mitfahrende Kinder wurden verletzt und mit jeweils einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Der betreffende Strassenabschnitt war für rund eineinhalb Stunden gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
In der Nacht auf Freitag hat sich ein Autolenker in Bern einer Polizeikontrolle entzogen. Er flüchtete mit massiv überhöhter Geschwindigkeit. Der Lenker konnte ermittelt werden.
Im Auto dürften sich weitere Personen befunden haben, die Kantonspolizei Bern sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Von Montag, 9. Januar, bis Freitag, 27. Januar 2023, werden entlang der Kantonsstrasse Spiez–Krattigen im Bereich Seeholzwald Holzereiarbeiten durchgeführt.
Der Verkehr ist jeweils an Werktagen von 8 bis 17 Uhr erschwert.
Von Anfang Januar bis Ende März 2023 werden entlang der Kantonsstrasse Beatenbucht–Interlaken Felsräumungs- und Holzereiarbeiten durchgeführt.
Der Verkehr wird während dieser Zeit einspurig geführt und von Hand oder mit einem Lichtsignal geregelt.
Zwischen dem 21. Oktober und dem 24. Dezember 2022 wurden in den Gemeinden Schwarzenburg, Rüschegg, Zimmerwald, Rüeggisberg und Niedermuhlern 22 Schafe von einem Wolf gerissen. Zehn der Schafe waren ausreichend mit Herdenschutzmassnahmen geschützt.
Damit ist die gesetzlich festgelegte Schadensgrenze erreicht und der Kanton Bern erlässt eine Abschussbewilligung für einen einzelnen Wolf.
Am frühen Montagnachmittag sind in Kanderstag auf der Zufahrtsstrasse zum Autoverlad zwei Autos frontal kollidiert. Eines der Autos kam im Gleisbereich zum Stillstand.
Vier Personen wurden beim Unfall verletzt, eine davon schwer. Der betreffende Strassenabschnitt war mehrere Stunden gesperrt und es kam zu Einschränkungen im Bahnverkehr.
Das teilweise trübe und milde Winterwetter bescherte den Helikopter-Crews der Rega relativ ruhige Festtage. Von Heiligabend bis zum Stephanstag standen sie rund 70-mal für in Not geratene, verletzte oder schwer erkrankte Menschen im Einsatz. Die Ambulanzjets der Rega waren über die Festtage weltweit für Patientinnen und Patienten unterwegs.
Das durchzogene Winterwetter sorgte für relativ ruhige Festtage bei der Rega: Vom 24. bis 26. Dezember 2022 rückten die Helikopter-Crews insgesamt rund 70-mal aus. Die häufigste Ursache für Helikopter-Einsätze waren schwere oder akute Krankheiten, wie beispielsweise Schlaganfälle oder Herzkreislauf-Erkrankungen, sowie verunfallte Wintersportler. Auch für Verlegungsflüge von Regional- in Zentrumsspitäler standen die Crews der Rega im Einsatz.
In der Nacht auf Sonntag hat sich in Wichtrach ein Selbstunfall ereignet, bei dem sich ein Auto mehrfach überschlagen hat. Alle drei Fahrzeuginsassen wurden verletzt und ins Spital gebracht. Die betroffene Strasse war mehrere Stunden gesperrt.
Der Unfall wird untersucht.
Am frühen Sonntagmorgen ist in Heimenhausen ein Brand in einem Bauernhaus ausgebrochen. Verletzt wurde niemand.
Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.