Besser einsteigen mit Kinderwagen und Rollstuhl: Stadt baut weitere Haltekanten um

(Bern BE). Vier Haltekanten wurden bereits im Rahmen eines Pilotprojekts angepasst, nun folgt die nächste Etappe.

Ab dem 21. September werden sechs weitere Haltekanten bei den Haltestellen Bachmätteli, Breitfeld, Wylerbad und Hardegg Vidmar umgebaut.

Einfacherer Zugang zu Bus und Tram

Die erhöhten Haltekanten machen den Zugang zum ÖV für viele Menschen einfacher – etwa für Personen mit Rollstuhl oder Rollator, ältere Menschen oder Eltern mit Kinderwagen.







94 Haltekanten sollen prioritär angepasst werden

Das Projekt wurde 2024 von der Stimmbevölkerung gutgeheissen.

Insgesamt sollen 94 Haltekanten prioritär hindernisfrei angepasst werden.

Jährlich können rund zehn Haltestellen umgebaut werden.

Die Arbeiten werden deshalb schrittweise fortgeführt und dauern voraussichtlich bis 2035.

♿🚌 Einfacher einsteigen: Was die neuen Haltekanten im Alltag bringen

♿ Mehr Selbstständigkeit für Menschen mit Rollstuhl
Erhöhte Haltekanten verkleinern den Höhenunterschied zwischen Fahrzeug und Haltestelle. Dadurch wird der Einstieg deutlich einfacher und kann je nach Fahrzeug und Situation ohne zusätzliche Hilfe möglich werden.

🦯 Auch mit Rollator angenehmer unterwegs
Wer beim Gehen eingeschränkt ist, muss beim Ein- und Aussteigen weniger grosse Höhenunterschiede überwinden. Das macht den öffentlichen Verkehr komfortabler und sicherer.

👶 Kinderwagen profitieren ebenfalls
Für Eltern mit Kinderwagen wird das Einsteigen leichter, weil schwere Kinderwagen weniger stark angehoben werden müssen.

📍 Diese Haltestellen sind jetzt an der Reihe:

Bachmätteli
Breitfeld
Wylerbad
Hardegg Vidmar

🔨 Schritt für Schritt bis 2035
Insgesamt sollen 94 Haltekanten prioritär hindernisfrei angepasst werden. Pro Jahr können ungefähr zehn Haltestellen umgebaut werden.

💡 Davon profitieren weit mehr Menschen als nur Rollstuhlfahrende
Auch ältere Fahrgäste, Menschen mit temporären Verletzungen, Reisende mit Gepäck und Familien mit Kinderwagen haben einen einfacheren Zugang zu Bus und Tram.

 

Quelle: Stadt Bern / Polizei.news
Bildquelle: Stadt Bern

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