Luxusautos gestohlen: Zwei Täter nach Garage-Einbrüchen gefasst

(Berner Oberland BE). In zwei voneinander unabhängigen Fällen von Einbrüchen in Autogaragen in den vergangenen Wochen im Berner Oberland hat die Kantonspolizei Bern zwei mutmassliche Täter angehalten.

Ermittlungen zu den beiden Ereignissen wurden aufgenommen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zwei Fälle: Einbrüche in Autogaragen in Frutigen und Thun
  • Beute: Jeweils ein Auto entwendet
  • Frutigen: 21-jähriger Fahrer unter Waffenhoheit angehalten
  • Thun: Minderjähriger Lenker nach Unfall und kurzer Flucht festgenommen
  • Zusammenhang: Nach ersten Erkenntnissen stehen die beiden Fälle nicht miteinander in Verbindung
  • Fokus: Autos im Luxussegment
  • Rekrutierung: Mutmassliche Täter über soziale Medien angeworben beziehungsweise telefonisch angeleitet
  • Ermittlungen: Staatsanwaltschaft Oberland und kantonale Jugendanwaltschaft

Autogarage in Frutigen: Luxusauto entwendet

Am Samstag, 12. September 2026, gegen 21.40 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Bern die Meldung, wonach in eine Autogarage an der Parallelstrasse in Frutigen eingebrochen und ein Auto entwendet worden sei, das anschliessend in Richtung Reichenbach davonfuhr.

Das als gestohlen gemeldete Auto konnte in der Folge in Reichenbach an der Alten Strasse stehend festgestellt und der 21-jährige Fahrer unter Waffenhoheit angehalten werden.

Zweiter Fall in Thun: Gestohlenes Auto verunfallt

Am Freitag, 18. September 2026, kurz vor 1.25 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass bei einer Autogarage an der Gwattstrasse in Thun ein Auto entwendet worden sei.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Nachsuche konnte das Auto in der Schadaukurve aufgefunden werden, wo es kurz zuvor verunfallt war.

Der minderjährige Lenker konnte nach kurzer Flucht im Schadaupark angehalten werden.

Keine Verbindung zwischen den beiden Fällen

Die beiden Fälle haben gemäss ersten Erkenntnissen keinen Zusammenhang.

Gestützt auf die bisherigen Ermittlungserkenntnisse standen bei den Einbruchdiebstählen jeweils Autos im Luxussegment im Fokus.

Mutmassliche Täter über Social Media rekrutiert

Auffälliges Vorgehen bei beiden Fällen

Die bisherigen Ermittlungen zeigen, dass die beiden mutmasslichen Täter über soziale Medien rekrutiert beziehungsweise für die Tatausübung telefonisch angeleitet worden waren.

Im Fokus standen jeweils Fahrzeuge aus dem Luxussegment.

Die beiden werden sich vor der Justiz verantworten müssen.

Weitere Ermittlungen laufen

Die Kantonspolizei Bern führt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Oberland und der kantonalen Jugendanwaltschaft weitere Ermittlungen.

 

Quelle: Kantonspolizei Bern / Regionale Staatsanwaltschaft Oberland / kantonale Jugendanwaltschaft
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Bern

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